KING KONG VIVIENNE

von Fanny Brunner und Vivienne Causemann

2024 Apr

Ein emanzipatorisches Abenteuer zwischen Essstörung, Machtposen und dem Willen zur Selbstbefreiung: Schauspielerin Vivienne Causemann erzählt und singt von ihrem Weg zum Frausein im 21. Jahrhundert.

Sex und Pornografie, Lust und weiblicher Körper. Die gesellschaftlichen Normen sind durch den männlichen Blick geprägt und schränken Mädchen und Frauen als schöpferische und lebendige, lustvolle Wesen ein. Welche Strategien und Möglichkeiten der Rebellion können entwickelt werden für eine befreiende Entfaltung?

„Wenn der unerschrockene Protest gegen neoliberale Zwänge und der Wille zur Selbstbefreiung mit soviel Tiefe, Witz, Wandlungsfähigkeit und vielseitiger Musikalität erzählt werden, dann ist das hilfreich und entlastend und verdient eine Auszeichnung!“ (Jury-Begründung Assitej Austria STELLA*23 – Darstellender.Kunst.Preis)

„90 spannende Minuten, ...mitreißend, herrlich komisch und verdammt klug. Ein großartiges Solostück, nicht nur für junge Menschen.“ (Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft)

„Grandioses Solo. Große Schauspielkunst. Starke Botschaft. Absolut empfehlenswert.“ (Vorarlberger Nachrichten)

Schonungslos ehrlich.“ (The Gap Magazin)


Tagestipp in Siegessäule

Tagestipp im Tagesspielgel


Am Donnerstag den 11.04.2024 findet ein Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung statt.


Hinweis Das Stück beinhaltet komplexe Themenbereiche wie Sucht, Essstörung und sexualisierte Gewalt.


Mit Vivienne Causemann Text Vivienne Causemann / Fanny Brunner Inszenierung/Ausstattung Fanny Brunner Songs/Musik Jan Preißler Dramaturgie Andreas Hutter Mitarbeit Ausstattung Daniel Angermayr Koproduktion dreizehnterjanuar Wien / Vorarlberger Landestheater

Vivienne Causemann verbrachte ihre ersten Lebensjahre in Windhoek, Namibia. Mit 15 Jahren trat sie dem Jugendclub des Zimmertheaters Tübingen bei und studierte ab 2013 am Max Reinhardt Seminar in Wien Schauspiel. Unterrichtet wurde sie u.a. von Ivo Ismael, Janusz Cichocki und Klaus Maria Brandauer. Ihr körperliches Spiel wird stark von ihrer Leidenschaft für Sport, Tanz und Musik inspiriert. Freischaffend arbeitete sie in Produktionen des Werk X und Off-Theater in Wien. Im Kinofilm »Licht« [Regie: Barbara Albert] aus dem Jahr 2017 übernahm sie die Rolle der Anna. Am Vorarlberger Landestheater spielte sie u.a. Iokaste in Sophokles’ »König Ödipus« [Regie: Johannes Lepper], Johanna Dark in Brechts’ »Die heilige Johanna der Schlachthöfe« [Regie: Bérénice Hebenstreit] und Dagny Taggart in der Romanadaption (nach Ayn Rand) »Atlas streikt« [Regie: Niklas Ritter]. 2023 erhielt sie den "Anerkennungspreis für Kunst und Kultur Vorarlberg". In der Saison 2022/23 kam ihr gemeinsam mit der Regisseurin Fanny Brunner entwickeltes Stück »KING KONG VIVIENNE« in Bregenz zur Uraufführung. Mit KING KONG VIVIENNE gastierte sie am Dschungel Wien. Immer ist auch das Aktivistische in Viviennes Arbeiten präsent. So demonstrierte ihre musikalische Performance »Black Ocean« (2021), wie Kunst und Politik, einander beeinflussen: zehn Stunden spielte und sang sie das Lied »Black Ocean« und erinnerte damit an die Situation Geflüchteter an den europäischen Außengrenzen.

Fanny Brunner, geboren in Wien. Ausbildung zur Tänzerin an der Ballettschule der Wiener Staatsoper. Studium der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Postgraduate Studium "Executive Master in Arts Administration" an der Universität Zürich. Gründerin des Freien Performancekollektivs dreizehnterjanuar. Fanny Brunner entwickelt Stücke, Musikvideos, Site Specific Theatre und Lecture Performances. Zuletzt inszenierte sie Texte von Samuel Beckett und Puneh Ansari, Eugène Ionesco und Stefanie Sargnagel, Frank Wedekind und Sina Ahlers u.a. am Hans-Otto-Theater Potsdam, dem Theater Paderborn, dem Landestheater Linz, dem Kosmostheater Wien und dem Landestheater Detmold. Ihr mit der Schauspielerin Vivienne Causemann entwickeltes, von dreizehnterjanuar Wien und dem Vorarlberger Landestheater koproduziertes Stück „King Kong Vivienne" wurde mit dem STELLA*23 als herausragende Produktion für Jugendliche ausgezeichnet.

Kartenpreise 25€ / 15€ / 10€ (Solidarisches Preissystem)