LONG PIG

von Lasse Boje Haye Weber

26. Apr Fr, 20:00
27. Apr Sa, 20:00
28. Apr So, 20:00
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Armin und Bernd verabreden sich im Internet zu ihrem ersten Rendezvous. Noch verhalten, doch aufgeregt und voller Erwartungen stehen sie sich am Bahnhof gegenüber. Ob all ihre Hoffnungen und Wünsche nach Nähe, Intensität und einer Verbindung, die alle Grenzen hinter sich lässt, tatsächlich zueinander passen? Was ist man bereit aufzugeben, für das perfekte Gegenüber? Welche Teile seiner selbst ist man bereit zu opfern? Gibt es ein Gefühl von Vollkommenheit? Eine Geschichte über tiefe Sehnsucht, das Verzehren nach Liebe und die Frage: Kann man jemanden zu sehr begehren?

In ihrer Stückentwicklung über ein grenzenloses Begehren, das den eigenen Körper zu opfern bereit ist, setzen sich drei Schauspieler der Universität der Künste Berlin intensiv mit den Abgründen von Sexualität und Sehnsucht am Beispiel eines realen Falles auseinander. Wo kollidieren gesellschaftliche Werte mit der Frage, wie weit sexuelle Freiheit gehen darf?


Mit Marlon Frank / Moritz Tostmann / Lasse Boje Haye Weber Regie/Dramaturgie Lasse Boje Haye Weber Bühnenbild Annalou Meyer Licht Miriam Damm Regie-/Produktionsassistenz Maike Vennemann Unterstützung Verein der Freunde des Studiengangs Schauspiel der UdK Berlin e.V.

Bitte beachten In der Aufführung werden Szenen extremer physischer Gewalt thematisiert, außerdem kommen Stroboskop-Effekte zum Einsatz.

Lasse Boje Haye Weber, 1996 in Hamburg geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur Ausbildung an einer privaten Schauspielschule in Hamburg; anschließend Schauspielstudium an der UdK Berlin. Als Schauspieler in studienexternen Inszenierungen, u.a. „Mosaik“ und „Faulender Mond“ sowie in Laura Linnenbaums Inszenierung „Kinder der Sonne“. Im April 2023 schrieb und inszenierte er das Stück „Long Pig“ und sammelte so erste Regieerfahrungen. Aktuell ist er am Stadttheater Freiburg in der „Dreigroschenoper“ von Hermann Schmidt-Rahmer zu sehen; ab Spielzeit 2024/25 festes Mitglied des Ensembles des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Kartenpreise 25€ / 15€ / 10€ (Solidarisches Preissystem)